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Schulhaus Steinmürli, Dietikon

Das Schulareal liegt inmitten von Wohnsiedlungen verschiedener Entstehungsjahre. Die leichte Hanglage  erlaubt es, Primar- und Grundschule räumlich auf selbstverständliche Weise zu trennen. Es entstehen zwei Schwerpunkte um die sich das Leben dieser Schule abspielt. Analog zur bestehenden Anlage wird auch die Erweiterung mittels Solitären entwickelt:
 
Der bisherige Nebenzugang zum Schulgelände wird aufgewertet. Das markante, aus der Gebäudeecke  entwickelte Vordach wirkt als einladendes Zeichen und stellt zugleich den Bezug zum Vordachbereich des bestehenden Schulgebäudes her.
Im unteren Bereich der Anlage bildet der neue Grundschulbau einen entsprechenden Raum. Ein Grünraum trennt die beiden Welten voneinander.
Der Sportbereich wird durch die beiden Längsfassaden der Turnhallen aufgespannt. Dadurch ist er räumlich und akustisch vom Schulbetrieb abgeschirmt.
Zur Primarschule:
Durch die „springenden“ Treppenaugen weist die Halle eine gebrochene Dreigeschossigkeit auf. Je zwei bis drei Klassenräume samt den dazugehörigen Nebenräumen werden zu funktionalen Einheiten verbunden. Die Gangzonen haben „dielenartigen“ Charakter. Bei den Hallenfenstern entstehen Räume, die neben der Nutzung als Garderobe auch als Rückzugsnischen dienen werden. Ähnlich wie in der bestehenden Schule entsteht so eine Abfolge von Räumen mit zunehmender Intimität.
Alle Schulzimmer sind von zwei Seiten natürlich belichtet.
Die Gruppenräume sind schaltbar und über breite Verbindungen von beiden Schulzimmern gut einsehbar.
Im Erdgeschoss wird ein neuer zentraler Lehrerbereich geschaffen, der alle dazugehörigen Funktionen umfasst.
 
Projektwettbewerb
Stadt Dietikon
Oktober 2002